WIR FEIERN BAYERN / Schreinerei Penning und Simper GmbH
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Audiofile zur Schreinerei Penning und Simper GmbH

Je schwieriger, desto besser!

Massenware. Das tun, was andere und Maschinen auch können. Kein eigenes Know-how einbringen, die Fertigkeiten und Kenntnisse des Handwerksmeisters nicht wirklich einsetzen können – für Gerald Simper eine undenkbare Option. Der Schreinermeister, der gemeinsam mit seinem Bruder Wolfgang Simper die Schreinerei Penning + Simper im oberfränkischen Aufseß führt, liebt außergewöhnliche Aufträge. Davon hat die 1928 von Großvater Johann Penning gegründete Schreinerei viele. Sie ist auf Denkmalschutzobjekte spezialisiert und bekannt dafür, prächtige Fenster und Türen historischer Objekte originalgetreu zu erneuern. Getreu der Devise: je schwieriger, desto besser.

Vielleicht setzt sich mit dieser Spezialisierung auf Historisches in der dritten Generation der Handwerkerfamilie fort, was beim Gründer Johann Penning seinen Anfang fand. Denn dieser reparierte in dem Holzschuppen, der dem Schreiner als Werkstatt diente, in seinem ersten Auftrag die hölzernen Pfeifen des heimischen Barons von Oberaufseß. So begann der Werdegang einer Schreinerei, die heute 17 Mitarbeiter hat. Neben Gerald Simper arbeiten drei weitere Schreinermeister in dem Familienbetrieb, dazu kommen sieben Gesellen, vier Auszubildende und mit Chefin Ilona Simper zwei Fachkräfte für Büromanagement. Ilona Simper konzentriert sich dabei vor allem auf die Umsetzung von Vorschriften, sowie Kennzeichnung der gefertigten Produkte nach „CE“.

Ausbildung? Aus Überzeugung

Auch wenn die Schreinerei damit enorm gewachsen ist – sie ist und bleibt ein familiär geführtes Handwerksunternehmen. Nur zwei der Mitarbeiter hat die Schreinerei nicht selbst ausgebildet, diejenigen, die einige Zeit in anderen Betrieben Erfahrung gesammelt haben, kamen gerne zurück. Für die Familie Simper ein wichtiger Faktor. Denn der Umgang mit den Denkmalschutzobjekten und die Fertigung von Fenstern, Türen, Fensterläden für die historischen Gebäude verlangt besonderes Augenmerk. Daher, und weil Gerald Simper Schreinermeister aus Überzeugung ist, bildet das Unternehmen stetig aus. Inzwischen hat  die 46. Auszubildende  ihre Lehrzeit bei Penning + Simper begonnen. Sie ist damit bereits die dritte junge Frau, die in der 90 Jahre alten Schreinerei das Handwerk lernt.

Die Fränkische Schweiz ist idealer Mittelpunkt

Der Standort in Aufseß im Herzen der Fränkischen Schweiz entpuppte sich durch die Spezialisierung auf Denkmalschutzobjekte als idealer Mittelpunkt eines großen Einzugsbereichs. Die Schreinerei Penning und Simper ist viel in Bamberg, Nürnberg, Fürth und der westlichen Oberpfalz tätig und fährt die in Aufseß hergestellten Maßanfertigungen von dort zur Montage. Dank der peniblen und sorgfältigen Arbeitsweise, der Zuverlässigkeit und dem vorhandenen Fachwissen und Fachkönnen haben sich der Schreinermeister und sein Team zum einen in der Restaurierung und Renovierung einen Namen gemacht, um zum anderen einen festen Stamm an Architekten und Privatkunden erarbeitet. Wenn etwas wirklich schwierig ist, wird die eingesessene Schreinerei beauftragt. Daher hat der Betrieb an vielen Objekten mitgearbeitet, die später prämiert wurden.

Geschichte und Schönheit erhalten

Mit der Arbeit an den Denkmalschutzobjekten verbindet Schreinermeister Simper seine Leidenschaften für Holz und die Tischlerei mit der für Geschichte und Schönheit seiner fränkischen Heimat. „Wir sind schon stolz, wenn wir durch die Städte und Gemeinden fahren und die schönen Gebäude sehen, in die unsere Fenster und Türen integriert sind.“

www.schreinerei-penning-simper.de